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Infodienst Bevölkerung & Entwicklung 5/2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie ist nicht vollkommen gescheitert, aber ein wirklicher Erfolg war sie auch nicht: die UN-Klimakonferenz in Durban, die kürzlich zuende ging. Auf unserer Webseite "Klimawandel-bekaempfen.de" hat Frank Kürschner-Pelkmann die verschiedenen Einschätzungen und Bewertungen zusammengefasst.

Jenseits aller UN-Diplomatie ist es offensichtlich, dass nur rasches und entschlossenes Handeln für den Klimaschutz verhindern kann, dass die Erderwärmung schon bald zwei Grad Celsius überschreitet und fatale Folgen für die menschliche Entwicklung hat. Mit den Verhandlungsergebnissen von Durban erreicht man dies nicht, aber sie sind auch kein Hinderungsgrund, mehr zu tun - im Gegenteil.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit und ein klimafreundliches gutes neues Jahr.

Ihre Online-Redaktion

UN-Klimakonferenz: Kompromiss in letzter Minute

Unterschiedliche Reaktionen auf die Verhandlungsergebnisse in Durban

http://www.klimawandel-bekaempfen.de/news0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=956&cHash=8ccec084be7944b78e20fa435b07c695„Wir kamen mit Plan A hierher, und wir haben dieses Treffen mit Plan A beendet, um unseren Planeten für die Zukunft unserer Kinder und unserer zukünftigen Enkelkinder zu bewahren.“ Diese positive Bilanz zog die südafrikanische Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane am Ende der UN-Klimakonferenz in Durban vom 28. November bis 11. Dezember 2011. Sie bezeichnete das Ergebnis der Konferenz als einen „historischen Meilenstein“ im Kampf gegen die Klimaerwärmung und betonte: „Wir haben einen gewaltigen Schritt vorwärts gemacht." Diese positive Bewertung wurde nicht von allen Delegierten und Beobachtern geteilt, aber die Erleichterung war groß, dass nach eineinhalb Tagen Verhandlungsverlängerung doch noch gemeinsame Beschlüsse gefasst werden konnten.

 


Internationales Jahr der Genossenschaften 2012

http://www.dgvn.de/1121.html

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Die Generalversammlung begründete ihren Beschluss in Resolution 64/136 damit, dass „Genossenschaften in ihren verschiedenen Formen die breitestmögliche Mitwirkung aller Menschen an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung fördern, zu einem wichtigen Faktor dieser Entwicklung werden und zur Beseitigung der Armut beitragen“.

 


Internationales Jahr der nachhaltigen Energie für alle 2012

http://www.dgvn.de/1134.html

2012 hat die UN auch zum "Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle" ausgerufen. Es geht um Aufklärung: Der Zugang zu erneuerbarer, sauberer Energie ist ein Schlüssel, um Menschen zu langfristiger, dauerhafter und nachhaltiger Entwicklung zu verhelfen und die weltweite Armut konstant zu bekämpfen...

Frauen im Südsudan

"Es hat sich unheimlich viel getan"

http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=963&cHash=6f3f923da8289978eefa566a37f8b672

Südsudan, der jüngste, aber zugleich auch einer der ärmsten Staaten der Welt, wurde am 9. Juli dieses Jahres gegründet – begleitet von enormen Herausforderungen und Hoffnungen. Die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen und die Stärkung ihrer Rechte und Partizipationsmöglichkeiten stellt dabei laut UN ein wesentliches Entwicklungsmaß dar. Wie sieht die Situation von Frauen vor Ort knapp ein halbes Jahr nach der Staatsgründung aus? Aus Südsudan berichtet Anne Kerlin.

 


Sahel-Zone: Flucht vor den Folgen des Klimawandels

UN-Studie belegt Zusammenhang von Klimawandel, bedrohten Lebensgrundlagen und Migration

http://www.klimawandel-bekaempfen.de/news0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=961&cHash=8910f98c8183463bbe6c7ad3cc98459f

Die Durchschnittstemperatur in der westafrikanischen Sahelzone hat sich zwischen 1970 und 2006 um durchschnittlich etwa 1 Grad Celsius erhöht, in einigen Gebieten sogar um bis zu 2 Grad. Das ist für einen so kurzen Zeitraum eine dramatische Erhöhung, die gravierende Auswirkungen auf Niederschläge, Vegetation und Bevölkerung gehabt hat. Dies geht aus einer Studie hervor, die das UN-Umweltprogramm UNEP am 5. Dezember 2011 bei der internationalen Klimakonferenz in Durban präsentiert hat. Berücksichtigt wurden die 17 westafrikanischen Staaten südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Tschad.

UNAIDS verzeichnet gute Fortschritte 

http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=953&cHash=40e3e8e2c6306de31bf4731daf18a484

Fast die Hälfte aller HIV-Infizierten weltweit, die antiretrovirale Medikamente benötigen, hat mittlerweile auch Zugang dazu. Dies gab das gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV/Aids (UNAIDS) anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember bekannt. Ein neuer UNAIDS-Bericht zeigt, dass es in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte im Kampf gegen HIV/Aids gegeben hat: Fortschritte in der Wissenschaft, in der Politik und hinsichtlich der erzielten Ergebnisse. Sowohl die Zahl der HIV-Neuinfektionen als auch die mit Aids zusammenhängenden Todesfälle sind auf das niedrigste Niveau seit dem Höhepunkt der Epidemie gefallen. Die Neuinfektionen gingen seit 1997 um 21 Prozent zurück, die Zahl der Todesfälle um 21 Prozent seit 2005.

 


Wasser, Energie, Ernährung - eng verknüpft

Bonner Nexus-Konferenz beleuchtet Schnittstellen vor Umweltgipfel in Rio

http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=950&cHash=60afc1a2267c85c6d5017b5e9a83f117

Der Rio+20-Gipfel muss den Schnittstellen und Wechselwirkungen zwischen so wichtigen Bereichen wie Wasser, Energie und Ernährung Rechnung tragen. Das ist die zentrale Botschaft der Nexus-Konferenz, die am Freitag in Bonn zu Ende ging. Die Konferenz betrachtete die drei Handlungsfelder aus der "Nexus-Perspektive" und bemühte sich um ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Sektoren.

 


"WASH"

Neues Netzwerk fördert Wasser- und Sanitärversorgung

http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=947&cHash=e87e477d8b64b31d6e7452972feb64eb

Zwei Jahre seines Lebens verbringt ein Mensch durchschnittlich auf der Toilette, schätzt die German Toilet Organization – so er denn eine hat. Anlässlich des Welttoilettentags am 19. November machte das im Juni von Nichtregierungsorganisationen neu gegründete WASH-Netzwerk darauf aufmerksam, dass 2,6 Milliarden Menschen auf der Welt noch immer keinen Zugang zu einer angemessenen Sanitärversorgung haben. Auf der Bonner Nexus-Konferenz rückte WASH heute mit einer goldenen Toilette die oft vernachlässigten Themen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene stärker in den Blick.


Millenniums-Entwicklungsziele angesichts globaler Finanzkrise

http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=919&cHash=61f805b2d4ee9f6518e360584ef0298c

Wie wirken sich globale Finanz- und Wirtschaftskrisen auf die Entwicklungsländer und ihre Fähigkeit aus, die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) zu erreichen? Und können sie die Auswirkungen der Krisen vermindern? Diesen Fragen hat sich das UN-Entwicklungsprogramm UNDP gestellt und eine Studie erarbeitet: „Towards Human Resilience: Sustainable MDG Progress in an Age of Economic Uncertainty“ (Auf dem Weg zu größerer menschlicher Widerstandsfähigkeit: Nachhaltiger MDG-Fortschritt in einem Zeitalter der wirtschaftlichen Unsicherheit).

Leitbild

Portal zu Entwicklung - Bevölkerung - Migration

Menschliche Entwicklung heißt, den Menschen in den Mittelpunkt gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung zu stellen. Es geht darum, Menschen mehr Möglichkeiten zu eröffnen, damit sie ihre produktiven und kreativen Fähigkeiten zur Verbesserung ihrer individuellen Lebenschancen entfalten und ein Leben in Freiheit verwirklichen können. Dieses Konzept prägt das Engagement der Vereinten Nationen (UN, VN, UNO) bei der Bekämpfung von Hunger und Armut, bei der Lösung von Bevölkerungs-, Migrations- und Gesundheitsfragen oder bei Weltwirtschaftsthemen.

Menschliche Entwicklung zu stärken ist daher auch Leitmotiv dieses Informationsportals der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) - der unabhängigen, überparteilichen Anlaufstelle für alle in Deutschland, die sich für die Vereinten Nationen interessieren. 

"Menschliche-Entwicklung-staerken.de" will:

  • Aktuelle Herausforderungen zu Fragen von Entwicklung, Weltbevölkerungsentwicklung und Migration präsentieren, Hintergründe und Zusammenhänge beleuchten,

  • Politikkonzepte diskutieren und über das Engagement der Vereinten Nationen informieren,

  • Lehrern, Journalisten und Interessierten anschauliche und gut recherchierte Bildungsmaterialien zur Verfügung stellen,

  • aufzeigen, wie man aktiv werden kann - global, national und bei sich Zuhause.

Impressum

Online-Redaktion: Christina Kamp,  Frank Kürschner-Pelkmann, Ulrich Keller, Dr. Alfredo Märker, V.i.S.d.P. Dr. Beate Wagner, DGVN-Generalsekretärin

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

Die Herausgabe der Publiktion wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

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