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Infodienst Bevölkerung & Entwicklung 2/2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

dem demokratischen Aufbruch in der arabischen Welt folgen tiefgreifende Veränderungen in den betroffenen Ländern. Die neue Freiheit wollen auch immer mehr Menschen zur Verbesserung ihrer persönlichen Lebensperspektiven und der ihrer Familien nutzen. Tausende von Flüchtlingen und Migranten verlassen ihre Heimat. Europa reagiert spürbar verunsichert. Das Hochziehen der Brücken zur europäischen "Wagenburg" ist aber die falsche Antwort. Stattdessen sollte über die Chancen von Migration erneut nachgedacht werden. Wir leisten einen Beitrag. "Migration als Chance" heißt die neue Multimedia-DVD und Internet-Anwendung der DGVN rund um das Thema Migration. Eine internationale Konferenz über die Folgen des arabischen Frühlings folgt im September.

Wir laden Sie herzlich ein, die Angebote wahrzunehmen.

Ihre Online-Redaktion

Neue Multimedia-DVD "Migration als Chance"

Bild: DGVNDie neue interaktive DVD, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), macht deutlich, dass Migration die menschliche Entwicklung voranbringen kann. Migrantinnen und Migranten können ihre eigene Situation verbessern, aber auch die Herkunfts- und die Aufenthaltsländer können profitieren. Die DVD "Migration als Chance" basiert auf dem Bericht über die menschliche Entwicklung 2009 des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen und anderen UN-Berichten. Mit animierten Karten und Grafiken, über 200 Fotos, Videos und Interviews werden verschiedene Facetten der Migration anschaulich dargestellt.

Studie zeigt: Risiken durch Katastrophen können weltweit vermindert werden

Titelseite des WeltRisikoBerichts„Extreme Naturereignisse müssen nicht unbedingt zu Katastrophen werden, denn Risiko hängt nicht allein von der Gefährdung ab, sondern wird ganz wesentlich durch soziale und wirtschaftliche Faktoren bestimmt“, erklärte Peter Mucke, Geschäftsführer des „Bündnis Entwicklung Hilft“, am 15. Juni 2011 bei der Vorstellung des WeltRisikoBericht in Bonn. Besondere Bedeutung gewinnt der Bericht durch die rasch steigende Zahl von Katastrophen als Folge des globalen Klimawandels.

"Countdown to Zero": Mutter-Kind-Übertragung von HIV verhindern

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, UNGASS Juni 2011, UN Photo/Paulo FilgueirasEinige Regionen der Welt haben es fast geschafft, die Übertragung des HI-Virus von infizierten Müttern auf ihre Kinder zu verhindern. Um dies überall auf der Welt zu erreichen, haben die Vereinten Nationen den "Countdown to Zero" auf den Weg gebracht – einen globalen Plan zur Verhinderung von HIV-Neuinfektionen bei Kindern und zum Schutz des Lebens ihrer Mütter. "Wir sind heute hier, um sicherzustellen, dass alle Kinder gesund auf die Welt kommen", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auf dem Hochrangigen Treffen der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS vom 8. bis 10. Juni in New York.

Leitlinien zur Verantwortung der Wirtschaft für die Menschenrechte

John Ruggie, Bild: UN News ServiceIm Juni endet das Mandat des Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs zu Unternehmensverantwortung und Menschenrechten. Vor dem Menschenrechtsrat in Genf stellte John Ruggie kürzlich seinen Abschlussbericht vor. Auf Grundlage des von ihm entwickelten Referenzrahmens "Protect", "Respect", "Remedy" (Schützen, Respektieren, Wiedergutmachen) formulierte er nun Leitlinien für die Umsetzung. Dadurch soll die Verantwortung von Unternehmen für die Menschenrechte gestärkt werden.

Weltentwicklungsbericht 2011: Gewalt verhindert Entwicklung

Neue Gewaltkonflikte überlagern zunehmend die Bedrohung menschlicher Sicherheit durch Kriege und Bürgerkriege. Besonders ärmere, fragile Staaten sind von politischer und krimineller Gewalt betroffen, die Entwicklung verhindert und Armut vergrößert. Die internationale Gemeinschaft ist diesen Herausforderungen nicht hinreichend gewachsen und muss ihr Krisenmanagement anpassen. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Weltentwicklungsbericht, den die Direktorin des Weltbankberichts Sarah Cliffe am 23. Mai in Berlin vorstellte.

Weltbevölkerung wächst 2011 auf sieben Milliarden Menschen

World Population Prospects 2010. Quelle: UN Population DivisionNoch in diesem Jahr wird die Weltbevölkerung auf sieben Milliarden anwachsen und könnte um das Jahr 2100 die Zehn-Milliarden-Marke erreichen. Zu dieser Einschätzung kommt die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen in ihrer "2010 Revision" der offiziellen UN-Hochrechnungen der Bevölkerungszahlen. Die neuen Zahlen wurden Anfang Mai in New York vorgestellt.

Tatort Mittelmeer: Tatort Vorspann, Bild: ARD/SF DRS/ORFFernsehkrimi
"Der illegale Tod" zur Flüchtlingsproblematik

Der Bremer Krimi "Der illegale Tod" aus der Reihe "Tatort" thematisierte zur besten Sendezeit am Sonntagabend in der ARD die Flüchtlingsproblematik im Mittelmeerraum. Dabei stand auch die Arbeit der europäischen Grenzschutzagentur Frontex im Fadenkreuz der Kritik. In einem Online-Chat standen nach der Sendung u.a. der Drehbuchautor, die Hauptdarsteller und ein Experte den Zuschauern Rede und Antwort.

Leitbild

Portal zu Entwicklung - Bevölkerung - Migration

Menschliche Entwicklung heißt, den Menschen in den Mittelpunkt gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung zu stellen. Es geht darum, Menschen mehr Möglichkeiten zu eröffnen, damit sie ihre produktiven und kreativen Fähigkeiten zur Verbesserung ihrer individuellen Lebenschancen entfalten und ein Leben in Freiheit verwirklichen können. Dieses Konzept prägt das Engagement der Vereinten Nationen (UN, VN, UNO) bei der Bekämpfung von Hunger und Armut, bei der Lösung von Bevölkerungs-, Migrations- und Gesundheitsfragen oder bei Weltwirtschaftsthemen.

Menschliche Entwicklung zu stärken ist daher auch Leitmotiv dieses Informationsportals der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) - der unabhängigen, überparteilichen Anlaufstelle für alle in Deutschland, die sich für die Vereinten Nationen interessieren. 

"Menschliche-Entwicklung-staerken.de" will:

  • Aktuelle Herausforderungen zu Fragen von Entwicklung, Weltbevölkerungsentwicklung und Migration präsentieren, Hintergründe und Zusammenhänge beleuchten,

  • Politikkonzepte diskutieren und über das Engagement der Vereinten Nationen informieren,

  • Lehrern, Journalisten und Interessierten anschauliche und gut recherchierte Bildungsmaterialien zur Verfügung stellen,

  • aufzeigen, wie man aktiv werden kann - global, national und bei sich Zuhause.

Impressum

Online-Redaktion: Christina Kamp,  Frank Kürschner-Pelkmann, Ulrich Keller, Dr. Alfredo Märker, V.i.S.d.P. Dr. Beate Wagner, DGVN-Generalsekretärin

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

Die Herausgabe der Publiktion wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

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