Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3) Abrüstung

Explosive Altlasten und neue Schauplätze

Der UXO ("Unexploded Ordnance")-Totenkopf warnt in Laos, dass ein Gebiet noch nicht von Steubomben geräumt ist. (Foto: Christina Kamp)

Antipersonenminen und Streumunitionen richten in einer Reihe von Ländern auch heute noch großen Schaden an – zum Teil lange nachdem sie einst eingesetzt wurden. Um das Bewusstsein für die Gefahren von Minen und Streubomben zu schärfen, haben die Vereinten Nationen den 4. April zum Internationalen Tag für die Aufklärung über Minengefahr und die Unterstützung von Antiminenprogrammen erklärt.

"Es ist ermutigend, dass 161 Mitgliedsstaaten sich an das Übereinkommen über die globale Ächtung von Antipersonenminen von 1997 halten wollen. Zudem haben 111 Länder das Übereinkommen über Streumunition unterzeichnet und 81 Staaten haben sich bereit erklärt, sich dem Zusatzprotokoll V über explosive Kriegsmunitionsrückstände, einem Protokoll zur UN-Waffenkonvention, zu verpflichten. 127 Nationen haben das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert", sagt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich des UN-Tages. Er ruft alle Länder dazu auf, diese wichtigen Übereinkommen einzuhalten.

Verschiedene Organisationen der Vereinten Nationen unterstützen Menschen in Afghanistan, Kambodscha, Kolumbien, Laos, Libanon, Südsudan und anderswo auf der Welt, die Gefahren durch Minen und Streubomben einzudämmen und mit den Folgen umzugehen. Doch oft werden nur langsame Fortschritte gemacht. Und es kommen neue Bedrohungen hinzu: An aktuellen Konfliktschauplätzen, wie in Syrien und Mali, gefährden explosive Waffen in zunehmendem Maße Leib und Leben der Menschen.

Weitere Informationen:

UN-Seite zum Anti-Landminen-Tag

 

Christina Kamp

 

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