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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

Informationsdienst Bevölkerung & Entwicklung 1/2013

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

der diesjährige Bericht über die menschliche Entwicklung 2013 gibt viel Anlass zur Diskussion und Reflektion. Mit der deutschen Ausgabe des "HDR" wollen wir dazu auch in Deutschland beitragen. Der Aufstieg des Südens führt zu enormen globalen Verschiebungen, die auch uns unmittelbar betreffen: im Handel, in der Entwicklungszusammenarbeit und in der internationalen Politik. 

Die im Bericht enthalten Daten sind die des Jahres 2012, in dem kein HDR erschienen ist.  Sie enthalten überwiegend gute Nachrichten: Deutschland hat es im "Index der menschlichen Entwicklung" (HDI) 2012 erstmals in die Top 5 geschafft. Aber auch die meisten anderen Länder habe sich mit ihren Indikatoren für menschliche Entwicklung kontinuierlich verbessert.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Mit freundlichen Grüßen,


Ihre Online-Redaktion

 
 

Nachrichten

Foto: UNDP

Der beeindruckende Aufstieg des Südens

Bericht über die menschliche Entwicklung 2013

Die Welt erlebt derzeit eine längst überfällige globale Neuausrichtung und Neugewichtung. Durch den "Aufstieg des Südens" wird die Dominanz Europas und Nordamerikas über den Rest der Welt zurechtgerückt – und das in einem enormen Tempo. Der neue Bericht über die menschliche Entwicklung 2013 des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) beleuchtet die Prozesse, die dazu geführt haben, und stellt neue politische Konzepte und Institutionen vor, die den Realitäten des 21. Jahrhunderts besser Rechnung tragen. Die deutsche Fassung des Berichts wurde letzte Woche von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in Berlin präsentiert.

 
 

Foto: UN

Gewalt gegen Frauen und Mädchen beenden

Am 15. März verabschiedete die UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau eine Erklärung über die Verhinderung und Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Der Durchbruch gelang in letzter Minute, nachdem strittige Punkte auf ein Scheitern der Konferenz hindeuteten.

Die DGVN plant zusammen mit UN-Women eine Kampagne zum Thema Gewalt gegen Frauen am Beispiel von Zwangsverheiratung. Die Aktion soll im April in Köln starten.

 
 

Foto: UNESCO

Gemeinsam das kostbare Gut pflegen

Weltwassertag 22. März: Kooperation als Weg aus der Wasserkrise

Jedes Jahr weisen die Vereinten Nationen mit dem Weltwassertag auf die Bedeutung der blauen Ressource für die Menschheit hin. In diesem Jahr betont die UN die besondere Relevanz von unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit im Bereich Wassermanagement.

 
 

Foto: DGVN/Alfredo Maerker

Angst vor Souveränitätsverlust

"Das Wichtigste ist, die Regierungen dazu zu bringen, Hilfe von den UN anzunehmen."

In den 20 Jahren seit Bestehen der Hauptabteilung Politische Angelegenheiten im UN-Sekretariat in New York hat sich die Art der Konflikte deutlich gewandelt. Während früher zwischenstaatliche Konflikte der Normalfall waren, sind es heute innerstaatliche Konflikte, in die zahlreiche Einflüsse von außen einwirken. Über die Aufgaben seiner Abteilung in den Bereichen Frieden, Sicherheit und präventive Diplomatie berichtete der Leiter der Hauptabteilung und Untergeneralsekretär für Politische Angelegenheiten Jeffrey D. Feltman am 5. März 2013 bei einem Besuch bei der DGVN.

 
 

Foto: UN/Dylan Lowthian

Noch 1.000 Tage Zeit zum Erreichen der Entwicklungsziele

UN-Entwicklungsprogramm berät in Bogotá über Erfahrungen und Perspektiven der MDG-Arbeit

Die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen sollen bis Ende 2015 erreicht werden. Eine Illusion? Eine UN-Konferenz in Bogotá zog eine Zwischenbilanz – und beriet, was aus den bisherigen Erfahrungen gelernt werden kann.

 
 

Titelseite des Klima-Comics

"Kriegen wir die Kurve?"

Ein Klima-Comic vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse für ein klimafreundliches Handeln

Viele Erkenntnisse zu Klimathemen sind nur in umfangreichen wissenschaftlichen Werken veröffentlicht worden und erreichen nicht die breite Öffentlichkeit. Damit das dem Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen nicht so ergeht, hat er jetzt die Inhalte eines Gutachtens in einem Comic publiziert.

 
 

Foto: UN/Noel Gomez

Verschmutzung, Umleitung und Übernutzung

Ein Überblick der Kernprobleme beim Umgang mit dem globalen Gemeingut Wasser

Ca. 3.800 km³ Süßwasser entziehen wir jedes Jahr unserer Umwelt. 70 Prozent davon wird für Ackerbau und Landwirtschaft, 20 Prozent für die Industrie und nur 10 Prozent in Haushalten verwendet. Vielen Menschen bleibt der Zugang zu Trinkwasser jedoch verwehrt. Immer wieder kommt es zu Konflikten. Knappheit, Verschmutzung, Umleitung, Übernutzung und die Missachtung von Verträgen sind fünf Kernprobleme im Umgang mit Wasser.

 
 

Foto: UN/Eskinder Debebe

Mit PAGE in eine grüne Zukunft

Vier UN-Einrichtungen machen ein gemeinsames Beratungsangebot für den Übergang zu einer grünen Wirtschaft

Viele kleine Initiativen verändern die Welt in Richtung auf eine grüne Wirtschaft. Aber die Addition solcher Initiativen ergibt noch keinen nachhaltigen Übergang zu einem anderen Wirtschaft. Es bedarf übergreifender politischer und wirtschaftlicher Konzepte. Dabei wollen die Vereinten Nationen den einzelnen Ländern nun helfen.

 
 

Foto: UNDP/Luo Yi

Weniger Pestizide, bessere Ernten und mehr Geld

Chinesische Bauern investieren in eine chemiefreie Zukunft

Apfelbauern in China haben die Vorteile der Bioproduktion von Äpfeln erkannt. Durch den Verzicht auf Pestizide werden nicht nur die eigene Gesundheit und die Umwelt geschont, sondern es lassen sich für diese Äpfel auch drei Mal so hohe Preise beim Export erzielen.

 
 

Publikationen

Testbild

Titelseite des Positionspapiers

Auf der Flucht vor dem Klima

Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen

Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft engagieren sich für den Schutz von Umwelt- und Klimaflüchtlingen. Das Papier zu dem Thema spiegelt den gemeinsamen Standpunkt von sieben nichtstaatlichen Organisationen wider, darunter die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN).

 

 
 

Veranstaltungen

Konferenz zum 20. Jahrestag der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz

Die Menschenrechte sind - und bleiben - unteilbar!

Die Wiener Weltmenschenrechtskonferenz 1993 war ein Meilenstein auf dem Weg zur Verbesserung des Menschenrechtsschutzes weltweit. Die Konferenz diskutiert Erfolge und Misserfolge im Menschenrechtsschutz seit Wien  und nimmt konkret die Themen Schutz vor Rassismus, Flüchtlingsrechte, Soziale Menschenrechte und Schutz vor sexualisierte Gewalt in Kriegs- und Krisengebieten in den Blick.

Programm

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Impressum

Redaktion: Christina Kamp, Ulrich Keller

V.i.S.d.P.:  Dr. Beate Wagner, DGVN-Generalsekretärin


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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