Wirtschaftliche Entwicklung

Kein Land kann sich nachhaltig entwickeln, wenn sich nicht auch seine Wirtschaft nachhaltig entwickelt. Eine breitenwirksame wirtschaftliche Entwicklung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Armut wirksam zu überwinden. Beschäftigung hilft armen Bevölkerungsgruppen, ihre Existenz aus eigener Kraft zu sichern.

Durch die zunehmende Globalisierung von Wirtschaftsprozessen und die Liberalisierung des Handels steht die Welt vor großen Herausforderungen. Es besteht die Gefahr, dass die ärmsten Volkswirtschaften noch weiter zurückfallen, dass die Kluft zwischen arm und reich wächst.

Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung steht in engem Zusammenhang mit den anderen Zielen menschlicher Entwicklung. Sie schafft die Voraussetzungen für bessere Bildung und Gesundheit und der Erweiterung menschlicher Freiheiten. Gleichzeitig fördern Fortschritte in diesen Bereichen auch die wirtschaftliche Entwicklung.

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    Libanon: Mit Milch und Käse die Armut bekämpfen

    Eine Frau schaut in eine große Käsewanne aus Edelstahl

    Mit Milch und Käse ist im Libanon kein Vermögen zu machen. Im Gegenteil. Bisher gehörten die Familien, die Milchwirtschaft betrieben, zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen des Landes. Das beginnt sich allmählich zu ändern, seit die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) diese Betriebe – und besonders Frauen – auf vielfältige Weise unterstützt. Eine bessere Qualität und höhere Preise ermöglichen nun eine erfolgreiche Milchproduktion und -verarbeitung.

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    Wenn Wasser über die Grenze fließt …

    Der strömende Fluss, darauf kleine Boote und am Ufer viele Hütten

    Mehrere Hundert Flüsse und Seen auf der Welt bilden Ländergrenzen oder fließen durch mehrere Länder. Angesichts zunehmender Wasserknappheit in vielen Staaten gibt es immer häufiger Konflikte um das kostbare Nass dieser Gewässer. Außerdem entsteht Streit, wenn das Flusswasser aus einem Land stark verschmutzt in das Nachbarland fließt. Eine UN-Konvention ist jetzt in Kraft getreten, die es ermöglichen soll, derartige Konflikte zu vermeiden oder wenigstens einvernehmlich zu lösen.

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    UN-Umweltprogramm festigt seine Rolle als „global player“

    Frau Sanajaasuren hält ihre Rede auf dem Podium

    Jedes Jahr werden mehr als 20.000 Elefanten von Wilderern getötet, um die Stoßzähne auf dem illegalen Markt für Elfenbein teuer zu verkaufen. Dies war eines der Themen, die Umweltminister und -experten aus über 160 Ländern bei der ersten UN-Umweltversammlung in Nairobi diskutierten. So vielfältig die globalen Umweltprobleme sind, so vielfältig sind erfreulicherweise auch die Initiativen zu deren Bekämpfung. Das UN-Umweltprogramm UNEP ist unverzichtbar bei der Koordination solcher Initiativen und der Unterstützung nationaler Regierungen zum Beispiel im Kampf gegen Wilderei.

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    Costa Rica: Fair und umweltfreundlich angebaute Ananas gefragt

    Ananaspflanze mit Frucht

    Das mittelamerikanische Costa Rica hat in den letzten Jahren einen Ananas-Exportboom erlebt. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Ausfuhren mehr als versechsfacht. Aber fast noch rascher sind die ökologischen und sozialen Probleme des Ananasanbaus gewachsen. Entsprechend schlecht ist die internationale Reputation der Branche. Das gefährdet nicht nur die Umwelt und den Zusammenhalt der Gesellschaft, sondern schadet auch der internationalen Vermarktung. Auf Initiative des UN-Entwicklungsprogramms wollen das Regierung, Unternehmen und Gewerkschaften gemeinsam ändern.

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    Synergien nutzen, Kooperationen verbessern

    Wärmekraftanlage Kayankulam, Kerala, Indien

    Durch den zunehmenden Energiebedarf werde sich der Druck auf die weltweiten Wasserressourcen deutlich erhöhen, warnt der diesjährige Weltwasserentwicklungsbericht ("World Water Development Report") mit Schwerpunkt Wasser und Energie. Schon heute gingen 15 Prozent des globalen Wasserverbrauchs auf das Konto der Energieerzeuger, im Jahr 2035 könnten es 20 Prozent sein. Gleichzeitig steige auch der Wasserbedarf in anderen Sektoren.

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    Ländliche Gebiete in Afrika: Geringe Produktivität und hohes Potenzial

    Zwei Frauen zerkleinern Getreide

    Millionen junger Leute streben in Afrika aus ihrer ländlichen Heimat in die großen Städte. Dort vergrößern die meisten von ihnen allerdings nur das Heer der Arbeitslosen und schlecht bezahlten Arbeitskräfte im informellen Sektor. Damit sich dies ändert, unterstützt die Internationale Arbeitsorganisation in afrikanischen Ländern Erfolg versprechende Programme zu einer umfassenden ländlichen Entwicklung.

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    Nicht nur Mais, Reis und Weizen

    Ein Bauer prüft die Früchte an seinem Sanddornbusch

    Weizen, Mais und Reis haben die Kochtöpfe der Welt erobert. Demgegenüber werden zahllose andere Getreide- und Gemüsearten immer stärker verdrängt. Es droht eine globale „Monoesskultur“, und das schadet der Landwirtschaft in Entwicklungsländern und der Vielfalt und Ausgewogenheit der Ernährung von Milliarden Menschen. Die Agrarfachleute der Vereinten Nationen und viele nationale und lokale Landwirtschaftsorganisationen haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, dem „Einheitsbrei“ eine neue Vielfalt entgegenzustellen.

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    Gefährliche Geschäfte mit gefälschten Produkten

    Gefälscht: Kauf Dich nicht in die organisierte Kriminalität ein

    Manche „Schnäppchen“ erweisen sich als gefährliche Fälschungen. Besonders gefälschte Medikamente bergen hohe Risiken, aber auch gefälschte minderwertige Haushaltsgeräte können zu schweren Unfällen und Gesundheitsschäden führen. Die Vereinten Nationen warnen jetzt vor dem Kauf von gefälschten Produkten. Für diese Produkte ist ein riesiger internationaler Markt entstanden, wobei Herstellung und Vertrieb von internationalen Verbrechersyndikaten kontrolliert werden.

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    Bangladesch: Reformen in der Textilindustrie gefordert

    Näherin bei der Arbeit

    Bangladesch hat in den letzten Jahren einen Boom seiner Textil- und Bekleidungsindustrie erlebt. Viele internationale Kaufhaus- und Textilunternehmen lassen in dem südasiatischen Land produzieren. Aber die billigen „Klamotten“ in hiesigen Geschäften haben einen hohen Preis für die Arbeiterinnen und Arbeiter in Bangladesch. Das will nun die Internationale Arbeitsorganisation ILO ändern.

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  • menschl-entw-staerken.de

    Klimawandel erschwert Ernährungssituation am Horn von Afrika

    Eine Aufnahme aus Bodenperspektive zeigt vertrocknete rissige braune Erde, dürre Bäume am Horizont und eine Gruppe Menschen die davon schreitet.

    Die Entwicklungs- zusammenarbeit von Initiativen in Äthiopien und dem Welt- ernährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), soll nachhaltige Erfolge im Kampf gegen Dürre und Hunger herbeiführen. Hierbei setzt man auf den Aufbau von Wissen und die Ausweitung der Programme. Das WFP vermeldet schon jetzt eine positive Entwicklung.

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Grüne Wirtschaft in der Praxis