Bevölkerung

Seit 1960 hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt. Sieben Milliarden Menschen umfasst die heutige Weltbevölkerung. Nach UN-Schätzungen soll die Anzahl derer, die auf der Erde wohnen bis 2100 auf 10 Milliarden Menschen anwachsen. Besonders in armen Regionen mit zumeist knappen und/oder nicht zugänglichen Ressourcen kommt den wachsenden Bevölkerungszahlen eine bedeutene Rolle zu. Das Bevölkerungswachstums seit 1960 macht deutlich, dass die Geburtenraten in Regionen sinken, je höher Bildung, Einkommen und Lebenserwartung sind. Hohe Geburtenraten sind daher zumeist ein Zeichen von Armut, wirtschaftlicher Unsicherheit und fehlender Bildung. Kinder sind in dieser Situation existenzsichernd und können sowohl bei der täglichen Arbeit helfen, als auch Teil des sozialen Netzes der Eltern und Verwandter sein und diese im Alter finanziell unterstützen. Eine immer wachsende Bevölkerungszahl bedeutet jedoch auch, dass mehr Böden, mehr Wasser und mehr Rohstoffe benötigt werden. Auch die Kapazitäten von Schulen und Krankenhäusern müssen immer wieder ausgebaut werden. Das steigende Bevölkerungswachstum gilt als ein Grund für die weiter anhaltende Armut und die wachsenden Umweltprobleme.

Bevölkerungsentwicklung nach Regionen

Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Nachrichten

  • Deutschland & die Agenda 2030 Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3) Klimaschutz (SDG 13) Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12) Erneuerbare Energie (SDG 7) Wasser und sanitäre Einrichtungen (SDG 6)

    Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – ein Paradigmenwechsel?

    Soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und in­ternationale Verantwortung sind Leitprinzipien, an denen sich politisches Handeln ausrichten muss. Die Deutsche Nachhaltigkeits-strategie ist dazu ein wichtiger Schritt. Für eine konsequente Umsetzung der Agenda 2030 in und durch Deutschland ist sie aus Sicht der Organisation Women Engage for a Common Future (WECF) allerdings noch keine hinreichende Grundlage. WECF fordert deshalb die neue Bundesregierung auf, die Nachhaltigkeitsstrategie kohärent und ressortübergreifend weiterzuentwickeln, damit nachhaltige Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit ohne weitere Verzögerung ermöglicht und eingeleitet wird.

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  • DGVN-Nachrichten Journalistenreise Bevölkerung Nachhaltige Städte & Gemeinden (SDG 11)

    Städte nachhaltig entwickeln – Ergebnisse der Journalistenreise nach Nairobi und Addis Abeba

    Private Busse (Matatus) ersetzen ein öffentliches Nahverkerssystem in Nairobi, Kenia, das es so nicht nicht gibt.

    Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, der Trend der Urbanisierung nimmt weltweit stetig zu. Welche Chancen und Herausforderungen das mit sich bringt, konnten sechs Journalistinnen und Journalisten bei einer Recherchereise der DGVN zu den Vereinten Nationen nach Nairobi und Addis Abeba erfahren. In beiden Städten standen vom 24. bis zum 31. Januar 2017 zahlreiche Termine bei den Vereinten Nationen und anderen Institutionen auf dem Programm.

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  • Presseinformationen DGVN-Nachrichten UN-Aktuell Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Bevölkerung

    Pressemitteilung: Ungleiche Verteilung der Fortschritte bei der menschlichen Entwicklung lässt Millionen von Menschen zurück

    Cover des Berichts über die menschliche Entwicklung 2016

    Auf einer DGVN-Pressekonferenz wurde am 27.03.2017 der neu erschienenen Bericht über die menschliche Entwicklung 2016 des UN-Entwicklungs-programms (UNDP) durch Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Selim Jahan, Direktor des Büros für den Bericht über die menschliche Entwicklung bei UNDP in New York, vorgestellt.

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  • Konflikte & Brennpunkte Friedenssicherung Abrüstung Waffen/Waffenhandel Menschliche Sicherheit Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Bevölkerung

    Sanktionen des UN-Sicherheitsrats: Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln

    Sanktionen gegen bestimmte Staaten sind ein häufig genutztes Instrument des UN-Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Erst kürzlich bestätigten die Mitgliedssaaten einstimmig ihre Entscheidung, das Regime in Nordkorea für seine erneuten Raketentests durch Ausfuhrverbote für Kohle, Eisen und Fisch zu sanktionieren. Solche Sanktionen können vielfältige Maßnahmen umfassen und zielen zumeist auf die wirtschaftliche und diplomatische Isolation eines Staates oder einer Personengruppe ab. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass vor allem die Zivilbevölkerung unter den Sanktionen leidet. Angesicht der aktuellen Entwicklung im Fall Nordkorea stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage der Sicherheitsrat hierbei handelt und wie wirksam die beschlossenen Sanktionen sind.

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Die Weltgesundheitsorganisation zwischen Hoffnung und Ernüchterung

    Im April machte die Weltgesundheits- organisation (WHO) mit gleich zwei optimistischen Berichten Hoffnung auf Erfolg im Kampf gegen globale Gesundheitsbedrohungen. In der Tat zeigen die gezielten Präventions- sowie Behandlungskampagnen der Organisation besonders im globalen Süden Wirkung. Getrübt wird das Bild durch die lange Liste akuter humanitärer Krisen und dem damit einhergehenden Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in den betroffenen Regionen. Die Notlagen in Nigeria, Südsudan und dem Nahen Osten stellen die Organisation derzeit vor eine enorme Herausforderung.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Sieben Chancen für eine Welt mit sieben Milliarden Menschen

Foto: UN-HABITAT

1. Die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit kann das Bevölkerungswachstum verlangsamen.

2. Mehr Macht für Frauen und Mädchen kann den Fortschritt in allen Bereichen beschleunigen.

3. Junge Menschen, die voller Energie und offen für neue Technologien sind, können Politik und Kultur der ganzen Welt verändern.

4. Wenn jedes Kind ein Wunschkind und jede Geburt sicher ist, können Familien kleiner und stärker werden.

5. Wir alle sind abhängig von einem gesunden Planeten, daher müssen wir alle zum Schutz der Umwelt beitragen.

6. Durch die Förderung der Gesundheit und Produktivität der älteren Menschen lassen sich die Herausforderungen, vor denen die alternden Gesellschaften stehen, besser bewältigen.

7. Die nächsten zwei Milliarden Menschen werden in Städten leben, für diese müssen wir heute vorausplanen.

(Quelle: UNFPA Weltbevölkerungsbericht 2011)