Stadt & Land

Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
  • DGVN-Nachrichten Journalistenreise Bevölkerung Stadt & Land

    Städte nachhaltig entwickeln – Ergebnisse der Journalistenreise nach Nairobi und Addis Abeba

    Private Busse (Matatus) ersetzen ein öffentliches Nahverkerssystem in Nairobi, Kenia, das es so nicht nicht gibt.

    Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, der Trend der Urbanisierung nimmt weltweit stetig zu. Welche Chancen und Herausforderungen das mit sich bringt, konnten sechs Journalistinnen und Journalisten bei einer Recherchereise der DGVN zu den Vereinten Nationen nach Nairobi und Addis Abeba erfahren. In beiden Städten standen vom 24. bis zum 31. Januar 2017 zahlreiche Termine bei den Vereinten Nationen und anderen Institutionen auf dem Programm.

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  • Menschenrechte & Entwicklung Stadt & Land Menschenrechte aktuell

    Brauchen Kleinbauern eigene Rechte – und wenn ja, welche?

    © UN Photo/Kibae Park

    Seit Oktober 2012 beschäftigt sich der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen mit einer heiklen Frage: Haben und brauchen Bauern weltweit andere Rechte als der Rest der Menschheit? Besonders vulnerable Gruppen wie Frauen, Kinder und ethnische Minderheiten schützen die Vereinten Nationen bereits mit spezifischen Interpretationen der universellen Menschenrechte. Im Mai wurde in Genf nun zum vierten Mal über eine ähnliche Regelung für die Rechte der Bauern beraten. Der Agrarökonom Michael Brüntrup durchleuchtet in der jüngsten Ausgabe der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik den Entwurfstext.

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  • Menschenrechte & Ökologie Politik & Gesellschaft Stadt & Land

    „Make biodiversity great again!“

    Am von den Vereinten Nationen ausgerufenen internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai blicken viele besorgt in die USA. Dort hat Donald Trump in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft bewiesen, dass Umwelt- und Klimaschutz nicht zu den Prioritäten seiner Präsidentschaft zählen. Vielmehr versucht seine Administration, Umweltregulierungen aus der Obama-Ära zurückzufahren. Der diesjährige Tag der Biodiversität steht unter dem Thema Tourismus – eine Industrie, die in den USA rund 3 Prozent zum BIP beiträgt. Für die Biodiversitätsexpertin Carmen Richerzhagen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und ihre Co-Autorin Marianne Alker von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steht daher fest: Die USA müssen Ihre Umwelt- und Artenvielfalt endlich als nachhaltige Ressource verstehen. Mehr dazu sowie was es mit der Motte Neopalpa donaldtrumpi und dem so-genannten „Trump-Index“ auf sich hat, erfahren Sie in der neuen Aktuellen Kolumne.

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  • Stadt & Land

    Das unglaubliche globale Potential der 'New Urban Agenda'

    Metro Cable - Die Seilbahn in Medellín verändert das Gesicht der Stadt (© Jonas Freist-Held)

    Wo, wenn nicht in Städten sollen die Herausforderungen unserer Zeit gemeistert werden? Sie sind der Ort der größten Herausforderungen und der größten Potentiale. Wollen wir die neuen Nachhaltigkeitsziele erreichen, müssen wir mit der New Urban Agenda beginnen. In vielerlei Hinsicht ist sie ein Spiegel der Zeit – und sie bietet immensen Spielraum für zivilgesellschaftliches Engagement.

    Ein Kommentar von Jonas Freist-Held.

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  • Stadt & Land

    "I want Quito to make me happy" - Junge Stimmen von der Habitat III-Konferenz

    Vom 17. – 19. Oktober hat die Habitat-III-Konferenz zu nachhaltiger Urbanisierung in Quito stattgefunden. Die DGVN war live vor Ort und hat über die Konferenz berichtet. Der deutsche HABITAT-Jugenddelegierte Jonas Freist-Held hat die Stimmen junger Menschen in Quito eingefangen. Was halten sie von der 'New Urban Agenda'? Und was ist ihnen wirklich wichtig? Die Antworten gibt es jetzt im Video.

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  • Stadt & Land

    Interview zu HABITAT III: Urbanismus in Mexiko – junge Ideen für die Städte von morgen

    Badi Zárate Khalili ist Mitglied des Jugendbeirats von UN-Habitat und jüngster Stadtplaner der mexikanischen Metropole Guadalajara (© Jonas Freist-Held)

    Wie begeistert man junge Menschen für Stadtplanung? Wie beeinflusst die 'New Urban Agenda' die Arbeit von Stadtplanern? Über diese und weitere Fragen hat der deutsche HABITAT-Jugenddelegierte Jonas Freist-Held bei der HABITAT III-Konferenz in Quito mit Badi Zárate Khalili, einem jungen Stadtplaner in Guadalajara (Mexiko) und Mitglied im Jugendbeirat von UN-Habitat gesprochen.

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  • Stadt & Land Meinung Nachhaltigkeit

    Die Stadt gehört uns!

    Künstlerinnen und Künstler in Bogotá werden gefördert, um die Stadt bunt zu gestalten (© Jonas Freist-Held)

    Wem gehört die Stadt? Keine andere Frage wurde so eifrig auf der Habitat III-Konferenz in Quito diskutiert wie diese. Und die Antwort war deutlich: den Menschen, die in ihr Leben. Die Gestaltung öffentlichen Raums ist dabei eine der größten Herausforderungen. Dass das nicht immer und überall gut funktioniert, ist offensichtlich. Die Habitat III-Konferenz und die New Urban Agenda bieten Städten die Chance, von- und miteinander zu lernen. Ein Kommentar vom deutschen Habitat-Jugenddelegierten Jonas Freist-Held.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Stadt & Land

    UN-Gipfel für Wohnen und nachhaltige Stadtentwicklung: Was steht auf dem Spiel?

    Auf der dritten Konferenz der Vereinten Nationen für Wohnen und nachhaltige Stadtentwicklung (Habitat III) in Quito, Ecudaor, werdem zentrale Entscheidungen für das städtische Leben in den nächsten Jahrzehnten getroffen werden. Damit sich diese Erwartung erfüllen kann, müssen in Quito die Grundlagen für die „Lokalisierung“ der globalen Nachhaltigkeitsziele gelegt werden, also deren Umsetzung und Erfolgsbeobachtung in Städten und Kommunen, fordern Eva Dick und Maria-Theres Haase vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

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  • UN-Aktuell Stadt & Land

    DGVN bei der Habitat-III-Konferenz

    Vom 17. – 19. Oktober findet die Habitat-III-Konferenz zu nachhaltiger Urbanisierung in Quito statt. Sie ist die erste große Implementierungs-konferenz der Vereinten Nationen nach der Verabschiedung der neuen Nachhaltigkeitsziele und dem Erfolg der COP21-Klimaverhandlungen. Sie ist der Startpunkt für die „New Urban Agenda“, die in umfangreichen Verhandlungen und Konsultationen weltweit in den vergangenen Jahren ausgearbeitet wurde.

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  • Wirtschaftliche Entwicklung Stadt & Land Energiefragen & Treibhausgase

    „Nachhaltigkeits-Woche“ in Abu Dhabi: Auf dem Weg zur Energiewende im Nahen Osten

    Auf einer riesigen Fläche stehen über 20 Reihen Solarmodule

    „Nachhaltig erzeugte Energie bildet das Verbindungsglied von Wirtschaftswachstum, sozialem Ausgleich und den Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel.“ Das betonte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bei der „Abu Dhabi Sustainable Week“ vom 18. bis 23. Januar in den Vereinigten Arabischen Emiraten. An der „Nachhaltigkeits-Woche“ nahmen mehr als 33.000 Politiker, Experten, Unternehmensvertreter und Wissenschaftler teil und besuchten ein breites Spektrum von Veranstaltungen und Ausstellungen.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Urbanisierung

Etwa die Hälfte der Menschheit lebt bereits in Städten und die Urbanisierung schreitet weiter voran. Das ist sowohl auf das Bevölkerungswachstum in den Städten zurückzuführen, als auch auf den Zuwanderung aus ländlichen Regionen. Nach Schätzungen von UN-HABITAT könnte der Verstädterungsgrad bis 2050 auf 70 Prozent steigen. Das hat enorme Konsequenzen, darunter zunehmende Umweltverschmutzung und städtische Armut.

Foto: UN

Ländliche Entwicklung

Der Entwicklungsstand ländlicher Regionen ist oft niedriger als in städtischen Gebieten. Oft fehlt es an grundlegender Infrastruktur wie Straßen, Bewässerung und Energieversorgung sowie an sozialer Grundversorgung mit Schulen und Krankenhäusern. Der Mangel an Arbeitsplätzen und Perspektiven führt zu Landflucht, d.h. der Abwanderung vor allem junger Menschen in die Städte.

70 Prozent der Armen auf der Welt leben auf dem Lande. Die Bevölkerung ländlicher Regionen ist von natürlichen Ressourcen besonders abhängig. Klimaveränderungen haben unmittelbare und teil verheerende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit.