• Flucht und Asyl

    Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration: Warme Worte – und sonst?

    © UN Photo (refugeesmigrants.un.org)

    In ihrer beim jüngsten Gipfel zu Flucht und Migration beschlossenen „New Yorker Erklärung“ bekennen sich die UN-Mitgliedsstaaten zu einer Unterstützung der Staaten, die viele Flüchtlinge aufnehmen, einem besseren Schutz der Rechte von Flüchtlingen und Migranten sowie verbesserten Integrationsmaßnahmen – freilich ohne rechtliche Verbindlichkeit. Kritiker betrachten den UN-Gipfel deshalb lediglich als einen „Gipfel der warmen Worte“. Doch es gibt erste kleine Schritte für eine bessere globale Steuerung von Flucht und Migration, sagen Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015

    Karibik: Wirksamere Sozialpolitik und erhöhte Widerstandsfähigkeit unverzichtbar

    Titelseite der Studie ist sehr bunt

    „Die Verletzlichkeit der Karibik nimmt zu. Die Region sieht sich mit einer zunehmenden multidimensionalen Armut konfrontiert. Es gab im Laufe der letzten Jahrzehnte ein anhaltend niedriges Wachstum und eine Erosion früherer Erfolge auf dem Gebiet der menschlichen Entwicklung.“ Dies schreibt Helen Clark, die Exekutivdirektorin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, im Vorwort des gerade erschienenen regionalen „Berichtes über die menschliche Entwicklung“ für die Karibik.

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  • Meinung

    Wessen Flüchtlingskrise?

    Gabriele Köhler, DGVN-Vorstandsmitglied

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte trifft sich die UN-General-versammlung zu einem Gipfel zur Lage von Flüchtenden und Migrantinnen und Migranten: Lesen Sie dazu einen Meinungsbeitrag von DGVN-Vorstands-mitglied Gabriele Köhler.

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  • Flucht und Asyl

    Noch kein Pakt aber schon eine Erklärung - UN Gipfel über Flüchtlinge und Migration

    Der Blick fällt auf den Saal der Generalversammlung in New York. Die Abgeordneten sind von hinten zu sehen. In der Mite das Rednerpult mit dem großen Logo der UN darüber thronend. Drei Personen sitzen daran. Auf den Bildschrimen im Saal ist Ban Ki-moon

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hielten die Vereinten Nationen am 19. September 2016 ein Gipfeltreffen zum Thema Flucht und Migration ab. Die 193 Mitgliedstaaten einigten sich angesichts der höchsten Flüchtlingszahlen seit dem Zweiten Weltkrieg auf die „New Yorker Erklärung“ zum Umgang mit Flüchtlingen und Migration. Diese soll einen zweijährigen Aushandlungsprozess für einen Globalen Pakt für Flüchtlinge einerseits und einen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration andererseits anstoßen. Doch schon jetzt wird Kritik laut.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015

    Umgang mit Autokratien: Helfen die globalen Nachhaltigkeitsziele?

    Wandel durch Annäherung oder Ablehnung? Sanktionen oder Dialog? Die jüngsten Ereignisse in der Türkei und die Stagnation von Demokratisierungs-prozessen weltweit stellen uns vor die brisante Frage: Wie soll die europäische und deutsche Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik auf autokratisch regierte Staaten reagieren? Kai Striebinger und Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik gehen der Frage nach, welche Rolle die SDGs bei dieser Frage spielen.

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  • menschenrechte-durchsetzen.de

    Humanitäre Hilfe in Syrien: Vereinte Nationen im „Aid Dilemma“

    Beschädigtes Auto mit UN-Aufschrift

    Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2016 mit drei Milliarden US Dollar einen Großteil der Hilfsgelder für Syrien verwaltet. Dies entspricht 42% der Mittel, die benötigt werden. Seit Ausbruch des Krieges in Syrien leisten die Vereinten Nationen über UNHCR, WFP und WHO Humanitäre Hilfe an die notleidende Zivilbevölkerung. Dabei bewegen sie sich ständig in einem Spannungsumfeld um die Frage, wie diese Hilfe möglichst effektiv erbracht werden soll. Denn ein Großteil der Gelder bzw. Hilfslieferungen kann nur mit Zustimmung des syrischen Regimes oder von ihm autorisierter Organisationen geliefert werden.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

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Neue Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Das Jahr 2015 wird ein wichtiges Jahr für die internationale Entwicklungspolitik. Auf dem UN-Gipfel im September in New York soll eine neue Entwicklungsagenda für die kommenden 15 Jahre verabschiedet werden.

Unsere neue Seite zur Post-2015-Entwicklungsagenda und den "Sustainable Development Goals" (SDGs) finden Sie hier.

Bericht über die menschliche Entwicklung 2015

Arbeit und menschliche Entwicklung

Herausgeber: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP); Deutsche Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Berlin 2014

Der neue „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“ des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) beschreibt die positiven Entwicklungswirkungen von Arbeit. Er zeigt aber auch, dass diese voraussetzungsreich sind. Unter dem Titel “Arbeit für menschliche Entwicklung” fordert der Bericht angemessene Arbeitsbedingungen für alle und regt Regierungen an, auch den großen Bereich der Arbeit in den Blick zu nehmen, die außerhalb des Arbeitsmarktes stattfindet.

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Migration im Überblick - ein interaktives Medienprojekt

Wie Zuwanderung menschliche Entwicklung
weltweit stärken kann

Interaktives Medienprojekt mit über 200 Fotos, Videos, animierten Grafiken, Karten, Interviews und anschaulichen Texten.

 

 

Weltbevölkerungsbericht 2013: Wenn Mädchen Mütter werden

Weltsozialforum 2013 in Tunis: Im Zeichen des Arabischen Frühlings

Landwirtschaftliche Genossenschaften – Schlüssel zur Ernährung der Welt