• Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Tourismus als urbane Herausforderung

    Rosa Bada (Barcelona activa) und Ernest Cañada auf dem Podium der internationalen Konferenz “Sustainable Tourism for the Development in the framework of the New Urban Agenda” im Mai 2017 in Barcelona

    “Tourists go home“, “No more Rollkoffer“, “Stop Hotels” – der Unmut wächst. In immer mehr Städten und Regionen machen Einheimische gegen die zunehmenden Folgen des Tourismus mobil. Großstädte wie Barcelona oder Venedig stehen vor enormen Herausforderungen, die Lebensqualität der Einheimischen zu gewährleisten, für Besucher attraktiv zu bleiben und die Stadtentwicklung inklusive Tourismus in nachhaltige Bahnen zu lenken. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) können dafür einen Rahmen bieten. Barcelona hat sie sich auf die Fahnen geschrieben.

    Weiterlesen

  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Veranstaltungsbericht Politik & Gesellschaft

    Meeresschutz: Handeln überfällig

    Erstmals hat sich eine UN-Konferenz dem nachhaltigen Schutz der Ozeane verschrieben. Die UN-Ozeankonferenz hat vom 5. Juni - 9. Juni in New York stattgefunden. Mit einer Diskussionsveranstaltung und einer Live-Schaltung ins UN-Hauptquartier griffen die DGVN und die Schwedische Botschaft in Berlin das Thema auf. Deutlich wurde, wie wichtig und gleichzeitig wie komplex ein Umsteuern ist.

    Weiterlesen

  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Was tun

    Politische Parteien: Schwachstelle der Nachhaltigkeitsarchitektur

    Es droht ein Trauerspiel. Während Regierungen in Bund und Ländern mit der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beginnen, wirken die sie tragenden Parteien davon auffällig unberührt und bleiben spürbar hinter den Dynamiken in Wirtschaft und Gesellschaft zurück. Adolf Kloke-Lesch vom Sustainable Development Solutions Network Germany (SDSN) fordert in der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), dass dieselben Politiker, die sich in zahlreichen Geleitworten und Grußworten zur Universalität der Agenda 2030 bekannt haben, dies nun kraftvoll auch auf ihren Parteitagen tun und in den Wahlprogrammen verbindlich ausdrücken müssen.

    Weiterlesen

  • Menschenrechte & Entwicklung Stadt & Land Menschenrechte aktuell

    Brauchen Kleinbauern eigene Rechte – und wenn ja, welche?

    © UN Photo/Kibae Park

    Seit Oktober 2012 beschäftigt sich der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen mit einer heiklen Frage: Haben und brauchen Bauern weltweit andere Rechte als der Rest der Menschheit? Besonders vulnerable Gruppen wie Frauen, Kinder und ethnische Minderheiten schützen die Vereinten Nationen bereits mit spezifischen Interpretationen der universellen Menschenrechte. Im Mai wurde in Genf nun zum vierten Mal über eine ähnliche Regelung für die Rechte der Bauern beraten. Der Agrarökonom Michael Brüntrup durchleuchtet in der jüngsten Ausgabe der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik den Entwurfstext.

    Weiterlesen

  • Menschenrechte aktuell Menschenrechte & Entwicklung Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Menschenrechte in der Landwirtschaft: mehr Schutz von Bäuerinnen und Bauern notwendig!

    Ein afghanischer Mann steht in einem sonnenbestrahlten Weizenfeld und hat ein Bündel geernteten Weizen auf der Schulter

    Sie werden diskriminiert und marginalisiert: die Menschen, die ein Drittel der Welt ernähren, sind laut den Vereinte Nationen überproportional oft von Hunger und Armut betroffen. Die Nichtregierungsorganisation FIAN schätzt, dass 80 Prozent aller Hungernden in ländlichen Regionen leben. Davon sind rund die Hälfte in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft tätig – die Ernährungsquelle für fast 2 Milliarden Menschen. Deshalb kämpfen Menschenrechtsorganisationen seit über einem Jahrzehnt für eine Erklärung der Vereinten Nationen zum Schutz von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Die Verabschiedung dieser Erklärung ist aktuell wieder wahrscheinlicher und ihr Aushandlungsprozess beispielhaft für die Genese einer Menschenrechtserklärung.

    Weiterlesen

  • Menschenrechte & Ökologie Politik & Gesellschaft Stadt & Land

    „Make biodiversity great again!“

    Am von den Vereinten Nationen ausgerufenen internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai blicken viele besorgt in die USA. Dort hat Donald Trump in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft bewiesen, dass Umwelt- und Klimaschutz nicht zu den Prioritäten seiner Präsidentschaft zählen. Vielmehr versucht seine Administration, Umweltregulierungen aus der Obama-Ära zurückzufahren. Der diesjährige Tag der Biodiversität steht unter dem Thema Tourismus – eine Industrie, die in den USA rund 3 Prozent zum BIP beiträgt. Für die Biodiversitätsexpertin Carmen Richerzhagen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und ihre Co-Autorin Marianne Alker von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steht daher fest: Die USA müssen Ihre Umwelt- und Artenvielfalt endlich als nachhaltige Ressource verstehen. Mehr dazu sowie was es mit der Motte Neopalpa donaldtrumpi und dem so-genannten „Trump-Index“ auf sich hat, erfahren Sie in der neuen Aktuellen Kolumne.

    Weiterlesen

  • Weitere Nachrichten im Archiv

Neue Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Das Jahr 2015 wird ein wichtiges Jahr für die internationale Entwicklungspolitik. Auf dem UN-Gipfel im September in New York soll eine neue Entwicklungsagenda für die kommenden 15 Jahre verabschiedet werden.

Unsere neue Seite zur Post-2015-Entwicklungsagenda und den "Sustainable Development Goals" (SDGs) finden Sie hier.

Bericht über die menschliche Entwicklung 2015

Arbeit und menschliche Entwicklung

Herausgeber: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP); Deutsche Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Berlin 2014

Der neue „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“ des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) beschreibt die positiven Entwicklungswirkungen von Arbeit. Er zeigt aber auch, dass diese voraussetzungsreich sind. Unter dem Titel “Arbeit für menschliche Entwicklung” fordert der Bericht angemessene Arbeitsbedingungen für alle und regt Regierungen an, auch den großen Bereich der Arbeit in den Blick zu nehmen, die außerhalb des Arbeitsmarktes stattfindet.

Bericht bestellen

Download

Migration im Überblick - ein interaktives Medienprojekt

Wie Zuwanderung menschliche Entwicklung
weltweit stärken kann

Interaktives Medienprojekt mit über 200 Fotos, Videos, animierten Grafiken, Karten, Interviews und anschaulichen Texten.

 

 

Weltbevölkerungsbericht 2013: Wenn Mädchen Mütter werden

Weltsozialforum 2013 in Tunis: Im Zeichen des Arabischen Frühlings

Landwirtschaftliche Genossenschaften – Schlüssel zur Ernährung der Welt